Die Faszien-Therapie ( Myofascial-Release-Therapie) in Kassel zur Lösung von Verkürzungen des faszialen Bindegewebes

Faszien-Therapie

Faszien-Therapie kurz gefasst

Die Faszien-Therapie löst Verspannungen, die durch verdickte, verklebte oder verhärtete Faszien hervorgerufen werden. Diese Verhärtungen können vom Therapeuten einerseits durch Veränderung der Statik gesehen und andererseits ertastet werden. Durch gezielte Manipulation tief sitzender Bindegewebsrestriktionen, wird versucht, über das Fasziensystem ausgleichend auf den Gesamtorganismus einzuwirken und ihm zu neuer Balance und Vitalität zu verhelfen.

Faszien-Therapie ausführlich

Bei Faszien handelt es sich um eine derbe Schicht aus Bindegewebe Das weiße Geflecht (= Faszie) umhüllt Muskelfasern, Muskelfaserbündel, einzelne Muskeln, Muskelgruppen und sogar ganze Abschnitte des Körpers. Die Sehnen des Muskels sind mit den Faszien verbunden. Dem Fasziensystem wurde in der Vergangenheit nur wenig Aufmerksamkeit eingeräumt, da es als totes Füllmaterial angesehen wurde. Neuere Forschungen rücken die Behandlung der Faszien mehr in den Mittelpunkt der Schmerzbehandlung.
Faszien können durch ungewohnte oder abrupte Bewegungen feine Risse bekommen. Die Folge sind Entzündungen und Schmerzen. Die in den Faszien befindlichen Schmerz- und Sinnesrezeptoren, übermitteln die Reize an das Hirn. Auch monotone Haltungen und Bewegungsmangel können zu Schädigungen führen. Die Kollagenen Fasern beginnen sich ungeordnet zu vermehren und mit den umliegenden Fasern zu verkleben. Es kommt zu einer Verhärtung der Faszien. Endoskopische Aufnahmen brachten den Nachweis, dass die Faszien an Körperteilen, die sich längere Zeit im Gips befanden, verfilzt waren.
Verdickungen, Verhärtungen oder Verfestigungen (Fibrosierungen) bzw. Dehydrierung des Bindegewebes, machen bestimmte Zonen oder Züge des Bindegewebes weniger beweglich, bzw. lassen bestimmte Faszien verkürzen. Die Gleitfähigkeit des Bindegewebes und dessen Stoffwechsel werden ungünstig beeinträchtigt. Dies führt über kurz oder lang zu schmerzhaften Syndromen wie z. B. Fibromyalgie und Myofasziales Schmerzsyndrom.
Diese Restriktionen haben mannigfaltige Ursachen und Wirkungen auf andere Gewebe oder Organsysteme. Da alles miteinander verwoben ist, haben umgekehrt auch Veränderungen in anderen Strukturen Auswirkung auf das Bindegewebe.
Faszien können somit eine eigene Schmerzquelle darstellen. Bei 2 % der Erwachsenen stellen sich Rücken- und Kreuzschmerzen ein. Genaue Ursachen sind nur in 15 % der Fälle zu diagnostizieren.

Was ist das Ziel der Faszien-Therapie?

Ziel der Faszien-  Therapie ist es, Verhärtungen und Verfestigungen des Bindegewebes zu lösen. Durch die Verbesserung der Elastizität und Gleitfähigkeit werden Verkürzungen im Fasziensystem behoben und der Stoffwechsel positiv beeinflusst.

Wie funktioniert die Faszien-Therapie?

In der Faszien-Therpaie (Myofascial Release Therapie) wird durch Inspektion nach sichtbaren Veränderungen und Verkürzungen von Bindegewebszügen gesucht. Durch Palpation werden Problemzonen und Bindegewebsveränderungen innerhalb des Fasziensystems erhärtet.
Die Faszien-Therapie beinhaltet zum einen Tiefengewebsmanipulationen, bei denen der Therapeut auch Knöchel oder Ellbogen einsetzt , um die verhärteten Gewebe zu erreichen. Ist eine Tiefenbehandlung nicht angezeigt, werden die Faszien mittels Stretch-Griffen auf leichten Zug gebracht und solange gehalten, bis eine Lösung des Gewebes eintritt. Einen weiteren Ansatz bietet das sogenannte „Unwinding“ des Gewebes („Freiwinden des Gewebes“) wo der Bewegung des Gewebes gefolgt wird. Das Gewebe hat so die Möglichkeit, sich von selbst zu lösen.
Die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Bindegewebes wird verbessert, Gelenke werden entlastet, blockierte Gelenke lösen sich, stereotype Bewegungsmuster werden aufgelöst.
Zur Unterstützung der Behandlung können Eigenübungen mit Faszienrollen in verschiedenen Größen förderlich sein. Sie dienen bei regelmäßiger Nutzung dazu, Verklebungen, Verdickungen und Verhärtungen im Fasziensystem zu reduzieren, oder diesen vorzubeugen.

 

Anwendungsbeispiele:

Schmerzen aller Art:

  • Rücken-,
  • Kopf-,
  • Schulter-,
  • Hüft-,
  • Knie-,
  • Fußschmerzen
  • Schmerzen unklarer Herkunft
  • Für Menschen, als Ausgleich für monotone Haltungs- und Bewegungsmuster im Alltag und Sport

Claudia Koch-Remmele
Physiotherapeutin

Privatpraxis für Schmerztherapie
und Manuelle Therapie

Claudia Koch-Remmele
Physiotherapeutin

Privatpraxis für Schmerztherapie
und Manuelle Therapie

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34128 Kassel
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